Monatsarchiv: November 2011
stuttgart aus der ferne betrachtet
michael schlieben schreibt in der “zeit” über das stuttgarter experiment, es sei geglückt. über weite strecken kann ich ihm da auch zustimmen. aus der ferne gesehen hat mich nicht die frage “oben bleiben” oder “tieferlegen” empört. der skandal war nicht,
stuttgart aus der ferne betrachtet
michael schlieben schreibt in der “zeit” über das stuttgarter experiment, es sei geglückt. über weite strecken kann ich ihm da auch zustimmen. aus der ferne gesehen hat mich nicht die frage “oben bleiben” oder “tieferlegen” empört. der skandal war nicht,
vorweihnachtliches dunkel. ganz finster.
die defektorientierte wahrnehmung von mitmenschen ist in der vorweihnachtszeit besonders beliebt. “licht ins dunkel” feiert sich – neben ähnlichen trittbrettaktionen – wieder einmal selbst, da soll freude aufkommen, wenn die spenderInnen sich wohlfühleinheiten erkaufen. toll, wieviel licht wir wieder ins
vorweihnachtliches dunkel. ganz finster.
die defektorientierte wahrnehmung von mitmenschen ist in der vorweihnachtszeit besonders beliebt. “licht ins dunkel” feiert sich – neben ähnlichen trittbrettaktionen – wieder einmal selbst, da soll freude aufkommen, wenn die spenderInnen sich wohlfühleinheiten erkaufen. toll, wieviel licht wir wieder ins
öffentlicher raum?
frage, beobachtung, befürchtung und notwendigkeit frage: was ist öffentlicher raum? ist öffentlicher raum der kleine rest, wo wir gerade noch etwas dürfen, ohne dass uns ein gemeindamt, ein magistrat oder ein altstadterhaltungsverein artikulation und präsenz klein regelt und harmlos macht?
öffentlicher raum?
frage, beobachtung, befürchtung und notwendigkeit frage: was ist öffentlicher raum? ist öffentlicher raum der kleine rest, wo wir gerade noch etwas dürfen, ohne dass uns ein gemeindamt, ein magistrat oder ein altstadterhaltungsverein artikulation und präsenz klein regelt und harmlos macht?
frühmorgendliche entgleisung
der ard-korrespondent peter dalheimer hat im gespräch mit anna planken im morgenmagazin vom mittwoch folgenden kommentar über griechenlands aktuelle situation abgegeben: “ich glaube, wenn bundeskanzlerin merkel – gestatten sie mir diesen flapsigen ausspruch – ich glaube, wenn bundeskanzlerin merkel heute
frühmorgendliche entgleisung
der ard-korrespondent peter dalheimer hat im gespräch mit anna planken im morgenmagazin vom mittwoch folgenden kommentar über griechenlands aktuelle situation abgegeben: “ich glaube, wenn bundeskanzlerin merkel – gestatten sie mir diesen flapsigen ausspruch – ich glaube, wenn bundeskanzlerin merkel heute
von der unruhe nach der katastrophe
es hätte durchaus ein relativ “naives” huldigungswerk für ein vielleicht idol, zumindest lieblingsautor werden können. sidi larbi cherkaoui wollte osamu tezuka, dem “grossvater der mangas” ein denkmal setzen. dass mitten in die arbeit cherkaouis während eines aufenthalts in tokio das
von der unruhe nach der katastrophe
es hätte durchaus ein relativ “naives” huldigungswerk für ein vielleicht idol, zumindest lieblingsautor werden können. sidi larbi cherkaoui wollte osamu tezuka, dem “grossvater der mangas” ein denkmal setzen. dass mitten in die arbeit cherkaouis während eines aufenthalts in tokio das




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